Mehr Forschung im Kampf gegen Long-Covid und ME/CFS
Berlin: (hib/PK) Die Bundesregierung verspricht sich von einer gezielten Forschung schnellere Erfolge im Kampf gegen Long-Covid und die Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS). Zudem gehe es um eine sinnvolle Vernetzung, damit Erkenntnisse zeitnah in die Versorgung der Betroffenen gelangen könnten, heißt es in der Antwort (21/3713) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/3224) der Grünen-Fraktion.
Im November 2025 habe das Bundesgesundheitsministerium mit dem Bundesforschungsministerium die „Allianz postinfektiöse Erkrankungen: Long COVID und ME/CFS“ gestartet. Die Allianz verfolge das Ziel, Grundlagenforschung und klinische Forschung enger mit der Versorgungsforschung, der Praxis und den Betroffenenorganisationen zu verzahnen. Rasche Fortschritte würden in Diagnostik und Therapie angestrebt.
Das Bundesforschungsministerium habe eine „Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen“ angekündigt. In dem Zeitraum sollen Mittel in Höhe von 500 Millionen Euro bereitgestellt werden, um den strategischen Aus- und Aufbau der Forschung voranzutreiben und Krankheitsmechanismen zukünftig genauer zu verstehen und verbesserte Diagnostik und Therapieoptionen zu ermöglichen.