DFPV fordert Einsatz für weltweites Plastikabkommen
Berlin: (hib/SAS) Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung (DFPV) fordert die Regierungen Deutschlands und Frankreichs auf, sich dafür einzusetzen, dass die Verhandlungen über ein weltweites Abkommen zur Beendigung der Plastikverschmutzung wieder aufgenommen werden. Dies geht aus einer Unterrichtung (21/3867) der Bundestagspräsidentin hervor.
In einem am 1. Dezember 2025 gefassten Beschluss mit dem Titel „Für ein ambitioniertes weltweites Abkommen gegen die Plastikverschmutzung“ dringen die Mitglieder der DFPV demnach auf ein Abkommen, das Ziele zur Verringerung der globalen Kunststoffproduktion, zum Umgang mit besorgniserregenden Chemikalien sowie zum Verbot von Einwegkunststoffen enthält. Ausnahmen sollen aber für jene Verwendungen gelten, „für die es derzeit keine verlässliche Alternative gibt und die ein gleichwertiges Niveau an Sicherheit, gesundheitlichem Schutz oder technischer Leistungsfähigkeit gewährleisten“.
Der DFPV gehören je 50 Abgeordnete des Deutschen Bundestages sowie 50 Abgeordnete der Assemblée nationale an. Die Versammlung tagt mindestens zweimal im Jahr abwechselnd in Deutschland und Frankreich.