03.02.2026 Wirtschaft und Energie — Unterrichtung — hib 87/2026

Geringere Mittel für Energieforschung

Berlin: (hib/NKI) Insgesamt hat der Bund die Energieforschung im Jahr 2024 mit 1,414 Milliarden Euro unterstützt und damit etwas weniger für die Forschungsvorhaben ausgegeben als im Vorjahr (2023: 1,461 Milliarden Euro). Das geht aus der Unterrichtung der Bundesregierung (21/3750) zum Bundesbericht Energieforschung 2025 hervor.

Demnach hat die Bundesregierung 6.763 Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte mit rund 975 Millionen Euro gefördert und etwa 378 Millionen Euro in die institutionelle Förderung des Forschungsbereichs Energie der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren investiert.

Mit der Hightech Agenda Deutschland und der Ankündigung eines neuen Energieforschungsprogramms wolle die Bundesregierung die Strukturen der Forschungsförderung neu ordnen. „Es soll ein kohärenter, langfristig angelegter Rahmen für die Energieforschung entstehen, der Kräfte bündelt und Synergien in der Förderpolitik schafft, um den Transfer innovativer Lösungen in die Praxis zu beschleunigen“, heißt es in dem Bericht.

Die Bundesregierung setze auf langfristige Perspektiven der Energieversorgung. So übernehme Deutschland bei der Erforschung und Entwicklung eines Fusionsreaktors Verantwortung und stärke seine Rolle als international führender Standort für Forschung. Die Bundesregierung fördert seit den 1970er Jahren Forschung und Entwicklung für das Energieversorgungssystem im Rahmen von verschiedenen Energieforschungsprogrammen.