Früherkennung von erhöhten Cholesterinwerten
Berlin: (hib/PK) Für die Früherkennung von erhöhten Cholesterinwerten können nach Angaben der Bundesregierung gesetzlich krankenversicherte Jugendliche die Jugendgesundheitsuntersuchung (J1) im Alter von 12 bis 14 Jahren einmalig in Anspruch nehmen. Bei Verdacht auf eine familiäre Hypercholesterinämie beinhalte diese eine Laboruntersuchung des Gesamtcholesterins, heißt es in der Antwort (21/3845) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/3412) der AfD-Fraktion.
Gesetzlich krankenversicherte Erwachsene können den Angaben zufolge die allgemeine Gesundheitsuntersuchung im Alter von 18 bis 34 Jahren einmalig und ab dem 35. Lebensjahr alle drei Jahre in Anspruch nehmen. Diese beinhalte ab dem Alter von 35 Jahren eine Laboruntersuchung mit differenzierter Bestimmung der Blutwerte von Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin und HDL-Cholesterin. Bei den 18- bis 34-Jährigen werden diese Werte untersucht, wenn Risikofaktoren vorliegen, zum Beispiel eine positive Familienanamnese oder eine Adipositas.
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie Bewegung im Alltag und Sport könnten zur Vorbeugung von Übergewicht und Adipositas sowie von dadurch begünstigten Folgeerkrankungen beitragen, einschließlich einer positiven Beeinflussung der Cholesterinwerte, heißt es in der Antwort weiter.