Konfliktbetroffene Frauen in Armenien und Aserbaidschan
Berlin: (hib/STO) Über das Projekt „Stärkung von Rechten, Ressourcen und Repräsentanz von marginalisierten, vertriebenen und konfliktbetroffenen Frauen in Armenien und Aserbaidschan“ berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3823) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/3560). Danach sollen durch das Projekt die Rechte, Ressourcen und Repräsentanz von vertriebenen Frauen, unter anderem mit Behinderung, ausgebaut werden.
Das Vorhaben entwickelt den Angaben zufolge mit staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen Konzepte, um bessere soziale Dienstleistungen für Frauen und benachteiligte Gruppen anzubieten. Dazu gehörten unter anderem Fort- und Weiterbildungen sowie psychosoziale Unterstützung. Dafür schule es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Institutionen.
Ergänzend verbessert das Vorhaben laut Vorlage die wirtschaftlichen Perspektiven von Geflüchteten, besonders von Frauen. Es organisiere Schulungen und Beratungen und pilotiere Beschäftigungsmaßnahmen. Das Vorhaben fördere darüber hinaus lokale Initiativen, mit dem Ziel, Frauen und ihre Familien zu unterstützen. Vernetzung und finanzielle Unterstützung für diese lokalen Initiativen stärke außerdem sozialen Zusammenhalt sowie Resilienz.