Beschädigte Eisenbahnbrücke über die Hunte in Oldenburg
Berlin: (hib/HAU) Nach Angaben der DB InfraGO AG ist zur Beseitigung des Schadens an der Eisenbahnbrücke über die Hunte in Oldenburg geplant, nicht nur den durch einen Riss beschädigten Obergurt, sondern vorsorglich auch die übrigen drei Obergurte auszutauschen, „um mögliche zukünftige Einschränkungen von vornherein zu vermeiden“. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3840) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/3417) mit. Die Arbeiten an der betroffenen Brückenseite seien für das Frühjahr 2026 vorgesehen, heißt es. Anschließend solle die gegenüberliegende Seite entsprechend bearbeitet werden.
Mittelfristig sei ein Neubau der Brücke „unter Verzicht auf eine Klappfunktion“ vorgesehen. Wegen der für die Schifffahrt notwendigen Durchfahrtshöhe erfordere dies eine Höherlegung der Gleistrasse und damit die Aufgabe einiger benachbarter Bahnübergänge mit Ersatz durch nicht-höhengleiche Lösungen sowie eine konzeptionelle Berücksichtigung der westlich des Hauptbahnhofs Oldenburg liegenden Pferdemarktbrücke, schreibt die Bundesregierung.