Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona
Berlin: (hib/HAU) Nach den Kosten für die Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona erkundigt sich die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (21/3806). In Hamburg betreibe die Deutsche Bahn AG (DB AG) die Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona an den Standort der bisherigen S Bahn-Station Diebsteich, schreiben die Abgeordneten. Die Inbetriebnahme des neuen Fern- und Regionalbahnhofs habe sich gegenüber der ursprünglich bis Ende 2023 vorgesehenen Fertigstellung über mehrere Zwischentermine hinweg inzwischen auf Ende 2029 verschoben, während bislang im Wesentlichen nur der Umbau der S-Bahn Station Diebsteich abgeschlossen sei „und die Arbeiten an den neuen Fern- und Regionalbahnsteigen ins Stocken geraten sind“.
Die Bundesregierung wird nun gefragt, wie sich die Finanzierung der Verlegung der bahnbetrieblichen Anlagen derzeit im Einzelnen darstellt. Wissen will die Linksfraktion auch, welche Auswirkungen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Hamburg vom 10. November 2025, mit dem der Planfeststellungsbeschluss für die Autoreisezuganlage „wegen Rechtsfehlern des Entwässerungskonzepts“ für rechtswidrig und nicht vollziehbar erklärt worden sei, auf Zeitplan, Kosten und Ausgestaltung der Verlegung der Autoreisezuganlage hat.