Bundesregierung sieht Kontinuitäten der GD zur ehemaligen JA
Berlin: (hib/STO) Die Bundesregierung sieht sowohl personelle und als auch inhaltliche Kontinuitäten der neuen AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ (GD) zur „ehemaligen ,Jungen Alternative' (JA), die als gesichert extremistisch eingestuft wurde“. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (21/3930) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/3667) hervor. Danach zeigt die Zusammensetzung des Bundesvorstands der GD besonders auf Funktionärsebene eine „hohe personelle Kontinuität“ zur ehemaligen JA. So sei der ganz überwiegende Teil der Vorstandsmitglieder bereits Mitglied oder Funktionär der JA gewesen.
Auf der Gründungsversammlung der GD am 29. November 2025 im hessischen Gießen seien Äußerungen getätigt worden, „die als tatsächliche Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung zu werten sind“, schreibt die Bundesregierung weiter. In den Bewerbungsreden seien Aussagen festzustellen gewesen, „die Ausdruck eines ethnisch-abstammungsmäßigen Staatsvolksverständnisses sind und aus denen sich Anhaltspunkte für Forderungen nach einer rechtlichen Diskriminierung deutscher Staatsangehöriger mit Migrationshintergrund ergeben“.
Auch darin zeige sich die „inhaltlich-ideologische Kontinuität der GD“, heißt es in der Antwort des Weiteren. Neben den inhaltlichen Aussagen gebe es im Kontext der Gründungsveranstaltung Aussagen von sodann gewählten Bundesvorstandsmitgliedern, die hervorheben, „dass sich die GD im Vergleich zur JA nicht inhaltlich mäßigen, sondern an den bisherigen Inhalten festhalten wolle“.