18.02.2026 Verkehr — Antwort — hib 114/2026

Kein zweigleisiger Ausbau während Sanierung der Siegstrecke

Berlin: (hib/HAU) Im Rahmen der siebenmonatigen Sperrung zur Sanierung der Siegstrecke, die Siegen mit Köln verbindet, ist laut Bundesregierung ein gleichzeitiger zweigleisiger Ausbau aufgrund der Länge des Planungsvorlaufs für diesen Ausbau nicht möglich. Das geht aus der Antwort der Regierung (21/4098) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/3578) hervor.

Der zweigleisige Ausbau der beiden eingleisigen Streckenabschnitte der Siegstrecke zwischen Blankenberg und Merten sowie zwischen Schladern und Rosbach (in Summe rund 5 km) seien als Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG) vorgesehen, heißt es weiter. Eine Planung für den Ausbau der Siegstrecke hänge von den verfügbaren und regelmäßig zu priorisierenden Haushaltsmitteln ab. Eine Aussage zum Abschluss der Maßnahme lässt sich laut Bundesregierung daher noch nicht treffen. Die Kosten beliefen sich gemäß Bundesverkehrswegeplan 2030 (Kostenstand 2015) auf 115,7 Millionen Euro.