Auslandsförderung von Wasserstoffprojekten
Berlin: (hib/NKI) Die Bundesregierung hat seit 2021 Förderzusagen für Auslandsprojekte mit Wasserstoff- beziehungsweise Power-to-X-Technologien (PtX) über rund 975 Millionen Euro (974.949.645,43 Euro) getroffen; dabei wurden etwa 486 Millionen Euro (486.029.203,72 Euro) bereits ausgezahlt. Das geht aus der Antwort (21/4166) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/3810) der AfD-Fraktion hervor.
Power-to-X-Technologien (PtX) wandeln überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind oder Solar in chemische Energieträger wie E-Fuels, Brennstoffe oder Rohstoffe um. Power-to-X gilt als Schlüsseltechnologie, um Sektoren zu dekarbonisieren, die schwer elektrifizierbar sind, wie der Flug- und Schiffsverkehr oder die Stahlindustrie.
Die Bundesregierung weist darauf hin, dass aufgrund der Spezifika der Förderinstrumente der verschiedenen Ressorts die Metadaten der Tabellen vereinzelt unterschiedlich sein können. Bei dem Förderinstrument H2Global, mit dem ein schneller Markthochlauf von grünem Wasserstoff durch ein Doppelauktionsmodell vorangebracht werden soll, existiere zudem das Konzept der bilateralen Fenster, bei denen der Partnerstaat, wie zum Beispiel Kanada, 50 Prozent der Differenzkosten zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis übernehme. „Im Rahmen dieses Konzepts ist bisher weder eine Bezuschlagung eines ausländischen Produktionsprojekts noch ein Mittelabfluss erfolgt“, heißt es in der Antwort.