Linke fragt nach Wohnungslosigkeit bei jungen Menschen
Berlin: (hib/HLE) Um die Wohnungslosigkeit bei jungen Menschen geht es in einer Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4223). Die Bundesregierung soll unter anderem die Diskrepanz zwischen dem im Koalitionsvertrag und im Nationalen Aktionsplan verankerten Ziel, die Wohnungslosigkeit bis 2030 zu überwinden, und dem Anstieg der Wohnungslosigkeit bei Minderjährigen begründen. Außerdem wird nach der Sicherstellung eines diskriminierungsfreien Zugangs zu Hilfsangeboten für wohnungslose Menschen in Deutschland gefragt. In der Vorbemerkung zur Kleinen Anfrage heißt es unter Bezugnahme auf Hochrechnungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, dass im Jahr 2024 rund 264.000 Minderjährige von Wohnungslosigkeit betroffen gewesen seien. Das habe rund 26 Prozent der Gesamtzahl wohnungsloser Personen entsprochen.