04.03.2026 Digitales und Staatsmodernisierung — Ausschuss — hib 169/2026

Planungsstand beim Digitalcenter beschäftigt Ausschuss

Berlin: (hib/LBR) Über den Planungsstand für das angekündigte Digitalcenter hat der Digitalausschuss in seiner Sitzung am Mittwochnachmittag beraten. In dem Center, das an die Stelle der vormals diskutierten Digitalagentur treten soll, sollen die Digitaleinheiten des Bundes neu geordnet werden. Dazu zählen unter anderem das Informationstechnikzentrum Bund (ITZ Bund), das Zentrum Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS), der DigitalService, Teile der Bundesdruckerei, GovTech Deutschland und PD - Berater der öffentlichen Hand, wie ein Vertreter des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) dem Ausschuss berichtete.

In ihren Nachfragen konzentrierten sich die Abgeordneten auf Details zur künftigen Struktur, zum Prozess der Einrichtung und zur Steuerung des Digitalcenters sowie zum erwarteten Vertragsmodell. Die relevanten Stakeholder aus dem nachgeordneten Bereich würden über Workshops in den Prozess eingebunden, man erwarte einen fließenden Prozess, so der BMDS-Vertreter.

Auf dem Weg zu einer leistungsfähigeren Landschaft gehe es darum, stärker Kompetenzen zu bündeln, Komplexität zu reduzieren und Doppelstrukturen abzubauen. Die Gesellschaften würden eigenständig bleiben, eine Fusionierung in eine einzige Gesellschaft sei nicht geplant, hieß es weiter. Ziel sei es, dass für jede Aufgabe eine der Entitäten die Federführung habe. Ein Thema, bei dem noch mehr getan werden müsse, auch finanziell, sei die Künstliche Intelligenz, sagte der BMDS-Vertreter und verwies auf erste gestartete Initiativen des BMDS, wie etwa das Projekt „Agentic AI Hub“, mit dem die Zusammenarbeit von öffentlicher Verwaltung und KI-Startups verbessert und beschleunigt werden soll.