Grüne fragen nach Mitteln aus dem Zukunftsfonds II
Berlin: (hib/NKI) Die Finanzierung von Start-ups und Scale-ups (Wachstumsunternehmen) mit Mitteln aus dem Zukunftsfonds sind Thema einer Kleinen Anfrage (21/4564) der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen.
Die Ampelregierung hatte den sogenannten Zukunftsfonds I mit zehn Milliarden Euro bis 2030 ausgestattet, um die Gründung und die Startphase junger Technologieunternehmen zu erleichtern.
Die aktuelle Bundesregierung hat im Dezember 2025 angekündigt, einen „Zukunftsfonds II“ aufzulegen. In diesem sollen verschiedene Module des von der Ampel-Regierung etablierten „Zukunftsfonds“ gebündelt werden. Im Rahmen dieser Umstrukturierung soll beispielsweise der Deep-Tech & Climate Fonds (DTCF) in den High-Tech Gründerfonds (HTGF) integriert werden.
Außerdem hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Januar 2026 beschlossen, dass die Mittel aus dem Zukunftsfonds II vor allem für die Wagniskapitalfinanzierungen in den Bereichen Deep-Tech, Biotech sowie Sicherheit und Verteidigung, sowie zur Deckung bestehender Finanzierungsbedarfe im Mittelstand eingesetzt werden sollen.
Die Abgeordneten der Grünen wollen von der Bundesregierung nun wissen, in welcher Höhe der weiterentwickelte Zukunftsfonds II über die ursprünglich vorgesehenen und bereits beschlossenen Mittel von zehn Milliarden Euro hinaus durch öffentliche Mittel des Bundes insgesamt aufgestockt werden soll und welche Laufzeit der neue Fonds haben soll. Außerdem fragen die Abgeordneten, ob die Zusammenlegung mit einer Neuausrichtung der Investitionsschwerpunkte einhergeht und was dazu konkret geplant ist.