16.03.2026 Gesundheit — Kleine Anfrage — hib 193/2026

AfD erfragt Datenlage zur SafeVac2.0-Studie

Berlin: (hib/PK) Mit der Datenlage zur sogenannten SafeVac2.0-Studie befasst sich die AfD-Fraktion in einer Kleinen Anfrage (21/4645). Öffentliche, parlamentarische und gerichtliche Angaben und Aussagen des Paul-Ehrlich-Institutes (PEI) zur SafeVac-2.0-Studie stimmten nach Angaben in Onlinemedienberichten in einigen Fällen nicht überein. So bestehe eine Abweichung von rund 42 Prozent bei der Zahl der zu EudraVigilance gemeldeten schwerwiegenden SafeVac-2.0-Studienfälle.

Im August 2023 habe das PEI eine Stellungnahme veröffentlicht, wonach unerwünschte Ereignisse zum Covid-19-Impfstoff Comirnaty chargenbezogen und nach Schweregrad ausgewertet worden seien. Dabei seien keine sicherheitsrelevanten Auffälligkeiten festgestellt worden. Diese Aussage habe die öffentliche Wahrnehmung geprägt, obwohl in den Folgejahren institutsintern Zehntausende unerwünschte Reaktionen erst nachträglich identifiziert worden seien.

Die Fraktion will wissen, ob die Bundesregierung an der Aussage festhält, dass alle gemeldeten und gemäß Arzneimittelgesetz als schwerwiegend eingestuften unerwünschten Ereignisse innerhalb von 15 Tagen an die Eudravigilance-Datenbank der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) als schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis aus einer klinischen Studie berichtet wurden.