Ausgewogene Lösung für Arzneimittelversorgung angestrebt
Berlin: (hib/PK) Die Bundesregierung verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, die Arzneimittelversorgung auf hohem Niveau zu sichern und zugleich die Beitragssätze der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu stabilisieren. Im Dreiklang Standortattraktivität, GKV-Ausgabenstabilisierung und gutem Zugang zu Arzneimitteln gelte es, die richtige Balance zu finden, heißt es in der Antwort (21/4738) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/4138) der Linksfraktion.
Hierzu brauche es ausgewogene Lösungen im Dialog mit den Beteiligten. Im Pharma- und Medizintechnikdialog würden alle Ressorts und relevanten Akteure eingebunden, um koordinierte Rahmenbedingungen in allen Bereichen zu schaffen, die Innovationen und Investitionen fördern.
Stärkung und Förderung der pharmazeutischen Industrie als Leitwirtschaft seien im Koalitionsvertrag verankert worden. Die Preisbildung für neue Arzneimittel finde auf Grundlage der mit dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) geschaffenen Regelungen statt.
Im Pharma- und Medizintechnikdialog beschäftigten sich den Angaben zufolge derzeit zwei Arbeitsgruppen damit, wie die Regelungen weiterentwickelt und an aktuelle Herausforderungen angepasst werden können. Auch die Finanzkommission Gesundheit nehme derzeit alle Leistungsbereiche der GKV in den Blick.