Aktuelle Fachkräfteengpässe auch in Heilberufen
Berlin: (hib/PK) Die aktuellen Fachkräfteengpässe, die durch den demografischen Wandel verschärft werden, betreffen nach Angaben der Bundesregierung auch Heilberufe. Es sei daher wichtig, eine optimale Berufsausbildung in Deutschland zu ermöglichen. Zum anderen brauche es eine zügige und transparente Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen, heißt es in der Antwort (21/4787(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/4385(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion.
Dazu habe die Bundesregierung den Gesetzentwurf zur Beschleunigung der Anerkennungsverfahren in Heilberufen (21/3207(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf den Weg gebracht. Bei Heilberufen müsse die Anerkennung an Bedingungen geknüpft werden, die den Patientenschutz sicherstellen. Daher setze die Anerkennung einer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation in einem Heilberuf grundsätzlich die Gleichwertigkeit mit der deutschen Berufsqualifikation voraus.
Auch die übrigen Voraussetzungen für die Erteilung einer Approbation oder Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung gälten für Antragsteller mit ausländischer Berufsqualifikation in gleicher Weise wie für Fachkräfte, die in Deutschland ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Dies umfasse vor allem die zur Ausübung des ärztlichen Berufs notwendige Zuverlässigkeit, gesundheitliche Eignung und erforderliche Sprachkenntnisse.