Diensthunde bei der Bundespolizei und beim Zoll
Berlin: (hib/STO) Um Diensthunde bei der Bundespolizei und beim Zoll geht es in der Antwort der Bundesregierung (21/4845) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4485). Danach verfügte die Bundespolizei „seit 2010 durchschnittlich über 450 Diensthunde. Tendenz abnehmend, mit 397 Diensthunden in Verwendung und Ausbildung im Jahr 2026“. Wie die Bundesregierung weiter ausführt, werden Diensthunde in der Bundespolizei als Schutzhund, Sprengstoffspürhund, Pyrotechnikspürhund oder Wachhund eingesetzt. Die Bundespolizei setzt den Angaben zufolge hauptsächlich Deutsche Schäferhunde, Malinois und Hollandes Herder ein, aber auch Riesenschnauzer, Mechelar, Labrador, Terrier, Rottweiler, Tervueren und Deutsch Kurzhaar.
„Der Zoll verfügt im Durchschnitt über 340 Diensthunde in Ausbildung und Einsatz“, heißt es des Weiteren in der Antwort. Danach werden alle Hunde als Spürhunde ausgebildet und überwiegend zur Detektion von Rauschgift, Bargeld, Tabakwaren und artenschutzrelevanten Gegenständen verwendet. Zirka ein Drittel der Zollhunde sind laut Vorlage zusätzlich als Schutzhunde ausgebildet und werden als Hilfsmittel der körperlichen Gewalt unter anderem zum Schutz der Bediensteten eingesetzt. Wie die Bundesregierung ferner schreibt, setzt der Zoll überwiegend Deutsche Schäferhunde, Malinois und Hollandse Herdershond ein; daneben werden der Antwort zufolge zum Beispiel Labradore, Spaniel und Jagdterrier ausgebildet und eingesetzt.