25.03.2026 Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend — Antrag — hib 246/2026

AfD fordert umfassendes Konzept gegen Gewalt an Schulen

Berlin: (hib/CHE) Die AfD-Fraktion fordert in einem Antrag (21/4940), Gewalt und andere Formen schwerwiegender Übergriffe an Schulen systematisch zu erfassen, zu untersuchen und durch geeignete Maßnahmen zu verhindern. Sie kritisiert darin, dass die Bundesregierung über kein klares Lagebild verfüge, keine Ursachenforschung betreibe und auf Präventions- und Nachsorgeprogramme verweise, die angesichts der steigenden Zahlen an Gewaltvorfällen offenkundig nicht ausreichend seien.

Die Abgeordneten fordern deshalb von der Bundesregierung, in Zusammenarbeit mit den Ländern ein Programm aufzulegen, das sich an das Programm Polizeiliche Kriminalprävention (ProPK) anlehnt, mit dessen Hilfe ein umfassendes Lagebild der Vorfälle an Schulen auch unterhalb der Schwelle der in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) erfassten Straftaten erstellt werden kann. Außerdem sollen sozialwissenschaftliche Studien gefördert werden, die sich mit der Ursachenforschung verschiedener Formen von Gewalt an Schulen befassen und erforschen, welche Gewaltformen mit welchen Faktoren unter welchen Konstellationen vermehrt auftreten. Darin solle auch ein möglicher Zusammenhang von Migration und Gewalt untersucht werden, schreibt die Fraktion. In einem letzten Punkt fordert sie, auf Basis dieser Studien Handlungskonzepte gegen Gewalt an Schulen zu erarbeiten.

Der Antrag wird am Donnerstag in einer einstündigen Debatte vom Bundestag erstmals beraten.