30.03.2026 Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen — Kleine Anfrage — hib 257/2026

Fehlender Wohnraum für Auszubildende

Berlin: (hib/HLE) Defizite beim Ausbau von Wohnraum für Auszubildende sind Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4970). Die Bundesregierung soll dazu Stellung nehmen, dass die Mittel aus dem Programm „Junges Wohnen“ derzeit überwiegend von Studierendenwerken abgerufen werden und Auszubildende aufgrund fehlender Trägerstrukturen kaum davon profitieren würden. Außerdem wird gefragt, welche konkreten Maßnahmen die Bundesregierung plant, um sicherzustellen, dass die Fördermittel künftig bedarfsgerecht auch für Azubi-Wohnen eingesetzt werden und ob die Einführung einer Quote vorgesehen ist. In der Vorbemerkung zur Kleinen Anfrage heißt es, die Wohnsituation für Auszubildende in Deutschland sei prekär. Unter Bezugnahme auf den Ausbildungsreport des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) schreiben die Abgeordneten, noch immer würden über 70 Prozent der Auszubildenden im Elternhaus wohnen, obwohl zwei Drittel von ihnen einen eigenen Haushalt führen möchten. Hohe Mieten und ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum würden dies verhindern.