31.03.2026 Arbeit und Soziales — Antwort — hib 264/2026

Gesundheitliche Einbußen bei verkürzten Ruhezeiten

Berlin: (hib/CHE) Die der Bundesregierung vorliegenden arbeitswissenschaftlichen Befunde zeigen überwiegend, dass verkürzte tägliche Ruhezeiten mit relevanten Einbußen von Schlafdauer, Schlafqualität, Erholung und Gesundheit verbunden sind. Das schreibt die Regierung in einer Antwort (21/4964(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/4260(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Fraktion Die Linke. Darin hatte diese nach den gesundheitlichen Auswirkungen von Arbeitszeiten auf die Gesundheit gefragt. In der Antwort heißt es weiter: „Die Bundesregierung nimmt die Forschungsergebnisse zur Kenntnis und bezieht sie in ihre Entscheidungsprozesse ein.“ Sie weist ferner die Kritik der Abgeordneten zurück, dass sie die Studienlage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zu den gesundheitlichen Auswirkungen von täglichen Arbeitszeiten über zehn Stunden als nicht gesichert bewertet. Sie habe in einer früheren Antwort (21/3703(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) zu dem Thema lediglich darauf hinweisen wollen, dass es heterogene Ergebnisse in dieser Frage gebe, was aber teilweise auch an den sich unterscheidenden Fragestellungen liege.