01.04.2026 Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung — Antwort — hib 267/2026

Zahlungsprobleme bei der GIZ durch IT-Umstellung

Berlin: (hib/SCR) Die Bundesregierung bestätigt Zahlungsverzögerungen bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Zuge der Einführung des IT-Systems SAP S/4HANA. In ihrer Antwort (21/4936) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/4617) führt sie aus, dass im Zuge der Systemumstellung zum Jahreswechsel zeitweise keine Zahlungen möglich gewesen seien.

Alle Länder, in denen die GIZ tätig ist, seien von den Einschränkungen betroffen gewesen; vereinzelt habe es Verzögerungen bei Projekten sowie Kündigungen durch Dienstleister gegeben. Angaben zur Anzahl oder Höhe offener Rechnungen könnten derzeit nicht gemacht werden. Die GIZ arbeite daran, die Bearbeitung der Rechnungen zu beschleunigen und die Verzögerungen im Jahresverlauf aufzuholen. Für die SAP-Transformation seien Kosten von 101,6 Millionen Euro angefallen, davon 60,2 Millionen Euro für externe Berater und Dienstleister.