Regierung sieht keine Engpässe am Nord-Ostsee-Kanal
Berlin: (hib/HAU) Am Nord-Ostsee-Kanal (NOK) bestehen laut Bundesregierung keine Engpasssituationen „und damit kein Risiko für das Eintreten volkswirtschaftlicher Schäden“. Der Ersatz der Schleusenanlagen in Kiel-Holtenau und Brunsbüttel werde umgesetzt, heißt es in der Antwort (21/5094) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/4650).
Die kurzzeitige Sperrung der zweiten großen Schleusenkammer in Brunsbüttel im Oktober 2025 sei durch Hindernisse in der Torbahn des Schiebetores der Nordkammer entstanden, während gleichzeitig Schienen in der Südkammer repariert worden seien, schreibt die Bundesregierung. Nach der Beseitigung der Hindernisse sei es zu einer Havarie des Torunterwagens gekommen, „wodurch die Nordkammer außer Betrieb ging“. Die Südkammer sei aber nutzbar geblieben.