AfD fragt nach Bundesmaßnahmen zur Nahversorgung
Berlin: (hib/STO) Bundesmaßnahmen zur Nahversorgung thematisiert die AfD-Fraktion in einer Kleinen Anfrage (21/5112). Darin schreibt die Fraktion, dass die Nahversorgung in zahlreichen ländlichen Regionen Deutschlands zunehmend gefährdet sei. „Der fortschreitende Rückzug des stationären Einzelhandels, die Schließung von Dorfläden, Apotheken und Arztpraxen sowie eingeschränkte Mobilitätsangebote führen dazu, dass die wohnortnahe Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs und grundlegenden Dienstleistungen für viele Bürger nur noch eingeschränkt oder mit erheblichem zusätzlichem Aufwand möglich ist“, führen die Abgeordneten weiter aus.
Wissen wollen sie, welche „eindeutig benannten Maßnahmen, Förderlinien oder Modellvorhaben“ die Bundesregierung derzeit überwiegend oder ausschließlich zur Sicherung der Nahversorgung verfolgt. Auch erkundigen sie sich unter anderem danach, wie viele Projekte mit dem Schwerpunkt Nahversorgung „seit 2020 bundesweit beantragt, bewilligt, abgeschlossen oder vorzeitig beendet“ wurden.