AfD fragt nach CO2-Kompensationsmaßnahmen für Dienstreisen
Berlin: (hib/SAS) Die AfD-Fraktion thematisiert die Kontrolle und Nachvollziehbarkeit von CO2-Kompensationsmaßnahmen durch die Klimaschutzorganisation atmosfair am Beispiel der Förderung energiesparender Kochöfen. In einer Kleinen Anfrage (21/5229) erkundigt sie sich unter anderem nach der Gesamtsumme der jährlichen Ausgaben für die Kompensation klimaschädlicher Emissionen aus dem Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie außerhalb des BMZ-Etats. Zudem wollen die Abgeordneten wissen, wie viele Tonnen Kohlendioxid (CO2) dadurch jährlich kompensiert wurden und wie viele energieeffiziente Kochöfen das BMZ aus seinem Etat insgesamt bezahlt oder subventioniert hat.
Seit 2014 gleiche die Bundesregierung die „Klimawirkung“ der Dienstreisen ihrer Beschäftigten aus, heißt es in der Anfrage der AfD-Fraktion. Dabei seien verschiedene Maßnahmen und Projekte zur CO2-Kompensation gefördert worden, darunter ein Klimaschutzprojekt in Ruanda zur Nutzung effizienter Kochöfen des Typs „Save80“, das die Berliner atmosfair gGmbH in Zusammenarbeit mit mehreren lokalen Partnern und dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen koordiniere.