17.04.2026 Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen — Antwort — hib 311/2026

Programm „Junges Wohnen“ erheblich ausgeweitet

Berlin: (hib/HLE) Mit dem Sonderprogramm „Junges Wohnen“ als Teilprogramm des sozialen Wohnungsbaus werden seit 2023 verstärkt wieder Wohnheime und Wohnungen für Studierende und Auszubildende geschaffen. In einer Antwort der Bundesregierung (21/5298(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4970(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) heißt es, mit der Förderung von rund 8.500 Wohnheimplätzen für Studierende und Auszubildende sei das Förderergebnis im Jahr 2024 gegenüber 2023 erneut mehr als verdoppelt worden (plus 104 Prozent). Im Vergleich zum Jahr 2022 hätten sich die Förderzahlen in diesem Bereich sogar verfünffacht. „Das ist ein enormer Erfolg für die Wohnraumversorgung dieser Zielgruppen“, heißt es in der Antwort.

Dass ein größerer Anteil der Mittel des Programms „Junges Wohnen“ für Förderungen im Bereich der Studierenden eingesetzt wird, hält die Bundesregierung für nachvollziehbar, weil die Zielgruppe der Studierenden einen deutlich höheren Bedarf an Wohneinheiten aufweise als die Gruppe der Auszubildenden. Die Einführung einer Quote zur Sicherstellung des Einsatzes von Fördermitteln für explizites Azubi-Wohnen sei nicht geplant.