Humanitäre Hilfe für Sudan und Nachbarländer
Berlin: (hib/AHE) Seit Ausbruch der Kampfhandlungen hat Deutschland für den Sudan und Nachbarländer allein bilateral rund 738 Millionen Euro an humanitärer Hilfe zur Verfügung gestellt. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (21/5297) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4633) hervor. Die Schwerpunkte der deutschen humanitären Hilfe liegen demnach auf der „Versorgung von Binnenvertriebenen, Flüchtlingen und vulnerablen Gastgemeinden in den Bereichen Schutz, Ernährungssicherheit, Wasser/Sanitäres/Hygiene, Bekämpfung sexualisierter und geschlechtsbezogener Gewalt und Gesundheitsversorgung“.
Wie die Bundesregierung weiter schreibt, ist sie seit Ausbruch des Krieges im Sudan mit Nachbarstaaten und regionalen Akteuren immer wieder hochrangig im Gespräch, um Friedensbemühungen zu unterstützen. Deutschland sei Mitgastgeber mehrere Konferenzen (Paris 2024, London 2025, Berlin 2026) und organisiere Ministertreffen am Rande der VN-Generalversammlung zum Sudan.