22.04.2026 Digitales und Staatsmodernisierung — Antwort — hib 325/2026

Bürokratieabbau: Statusmonitor-Entwicklung abgeschlossen

Berlin: (hib/LBR) Die Entwicklung des Statusmonitors für Verwaltungsleistungen innerhalb der BundID beziehungsweise des darin enthaltenen Zentralen Bürgerpostfaches (ZBP) ist seit Juli 2024 abgeschlossen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (21/5367) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/5082) hervor. Weiter teilt die Bundesregierung mit, der Statusmonitor stehe seit August 2024 zur produktiven Nutzung im Pilotbetrieb als Basis-Infrastrukturkomponente bereit. Die Anbindung des Statusmonitors an einzelne Onlinedienste und Fachverfahren, und damit die Belieferung mit entsprechenden Statusinformationen, erfolge durch die jeweiligen Behörden, die die digitalen Verwaltungsleistungen anbieten.

Seit Oktober 2025 seien alle aus dem Pilotbetrieb gewonnenen Erkenntnisse final umgesetzt, sodass eine produktive Nutzung mit allen Features möglich sei, schreibt die Bundesregierung. Der Statusmonitor stehe allen Verwaltungen und Behörden als Funktionalität des ZBP der BundID zur Verfügung. Voraussetzung sei die Anbindung des Onlinedienstes der Verwaltung an die BundID und das ZBP. Da mit der Nutzung keine Meldeverpflichtung für Behörden und Kommunen verbunden sei, verfüge das Digitalministerium über „keine dezidierten Informationen“ dazu, von welchen Behörden der Statusmonitor in welchem Umfang genutzt werde, schreibt die Regierung weiter.

Derzeit seien zehn Länder vollständig auf das Bürgerkonto BundID umgestiegen. Weitere Länder sollen zeitnah folgen, geht aus der Antwort hervor. Weiter schreibt die Regierung, dass bei der BundID Optimierungen bei der Usability sowie bei Prozessoptimierungen vorangetrieben würden und bis Ende 2026 umgesetzt werden sollen. Dazu gehöre die Anbindung an die durch die Bundesregierung bereitgestellte EUDI-Wallet.