Fleischgipfel der Bundesregierung thematisiert
Berlin: (hib/MIS) Die Bundesregierung setzt sich auch nach dem Fleischgipfel weiter für verlässliche Rahmenbedingungen und verbesserte Planungssicherheit für die Schweinehalter ein. Durch den Rückbau überbordender Bürokratie sowie Entlastungsmaßnahmen will sie die Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe stärken und den Strukturwandel abfedern, heißt es in der Antwort (21/5452) der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage (21/5034) der Fraktion der AfD mit dem Titel „Ergebnisse zum Fleischgipfel der Bundesregierung“ Darüber hinaus strebe das Bundesministerium Vereinfachungen beim Stallbau und Stallumbau an.
Gefragt, in welcher Art und Weise die Afrikanische Schweinepest den Schweinemarkt in Deutschland in den letzten zehn Jahren beeinflusst habe, erklärt die Bundesregierung, die Lage auf dem Schweinemarkt sei seit dem ersten bestätigten Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) Ende des Jahres 2020 im Wildtierbestand Brandenburgs insbesondere durch veterinärrechtliche Importbeschränkungen von Drittstaaten angespannt. Zudem habe der Rückstau von Schlachtschweinen und die Seuchenbekämpfung den Strukturwandel beschleunigt.