24.04.2026 Verkehr — Antwort — hib 345/2026

Keine Häufung kurzfristig geplanter Baustellen beim RE1

Berlin: (hib/HAU) Aktuell liegen keine Informationen über eine Häufung kurzfristig geplanter Baustellen im Bereich der Regionalbahnlinie RE1 zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin vor. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/5352) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4875) unter Berufung auf Auskünfte der Deutschen Bahn AG (DB AG) mit.

Die DB InfraGO AG habe in den vergangenen Jahren ihr Bausystem grundlegend umgestellt, heißt es weiter. In Zukunft werde je nach Art und Größe der Einschränkungen auf den Verkehr entweder in Instandhaltungscontainern oder Investitionscontainern gearbeitet. Die Instandhaltungscontainer seien dabei je Streckenabschnitt alle vier bis acht Wochen wiederkehrende eingleisige Sperrungen im Nachtzeitraum. Dort würden kleine Maßnahmen umgesetzt, die dem Erhalt und der Instandsetzung der Infrastruktur dienen.

Große Aus- und Neubauvorhaben, aber auch alle 1:1 Erneuerungen in den Gewerken Oberbau, Oberleitung, konstruktiver Ingenieurbau und Leit- und Sicherungstechnik, würden in Investitionscontainern realisiert, die einen größeren Streckenabschnitt für ein bis sechs Monate sperren. Anschließend folge eine mehrjährige Pause ohne Investitionscontainer.

Die Instandhaltungs- und Investitionsplanung erfolge in der Regel für mehrere Jahre im Voraus, sodass für die Nutzer der Infrastruktur und die Fahrgäste nach intensiver Bautätigkeit in der Regel eine größere Baupause eintritt oder die Arbeiten sehr regelmäßig wiederkehrend geplant werden, heißt es in der Antwort.