Fortsetzungsprogramm zur Cybersicherheit bis 2032 geplant
Berlin: (hib/DES) Das Fortsetzungsprogramm zur Cybersicherheit soll von 2027 bis 2032 laufen und mit 700 Millionen Euro aus dem Haushalt des Forschungsministeriums sowie 200 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Investitionen und Klimaschutz finanziert werden. Dies antwortet die Bundesregierung (21/5456(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/5183(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Das veranschlagte Bewilligungsvolumen für Forschungsvorhaben stehe „unter der Annahme einer Fortschreibung der bestehenden Finanzplanung“.
Das aktuelle Forschungsrahmenprogramm zur IT-Sicherheit „Digital. Sicher. Souverän.“ läuft Ende 2026 aus. Die Bundesregierung plant laut eigenen Angaben, ein Fortsetzungsprogramm zur Cybersicherheit im ersten Quartal 2027 im Kabinett zu beschließen, sodass die Förderung im Laufe des Jahres 2027 beginnen kann. Durch die „Agenda Cybersicherheitsforschung“, die das auslaufende Forschungsrahmenprogramm bereits seit Ende 2022 ergänze, sei ein nahtloser Übergang zwischen den Programmen sichergestellt.
Das künftige Forschungsrahmenprogramm solle unter anderem einen besonderen Fokus auf abhörsichere Quantenkommunikation, Maßnahmen für gesellschaftliche Cyberresilienz und den effizienten Transfer von neuen Sicherheitslösungen aus der Forschung in die Anwendung setzen. Außerdem sei die Abwehr von Desinformation und hybrider Bedrohungen ein weiterer wichtiger Schwerpunkt.