Nach COP 27: Fonds für Schäden und Verluste noch im Aufbau
Berlin: (hib/SAS) Der auf der Weltklimakonferenz im ägyptischen Scharm asch-Schaich 2022 (COP27) beschlossene Fonds zum Umgang mit Verlusten und Schäden (Fund for responding to Loss and Damage, kurz FRLD) befindet sich noch im Aufbau. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (21/5447(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor (21/5039(Dokument, öffnet ein neues Fenster)).
Wichtige Grundlagen für die weitere Kapitalisierung des FRLD müssten noch erarbeitet werden, schreibt die Bundesregierung. Dazu zählten auch die Strategie zur Ressourcenmobilisierung sowie die Ausarbeitung des langfristigen Geschäftsmodells des Fonds.
Bei der Weltklimakonferenz in Dubai (COP28) im Jahr 2023 hatte die Bundesregierung 100 Millionen US-Dollar für den FRLD angekündigt. Der Umrechnungswert von 92 Millionen Euro sei im Haushaltsjahr 2024 zugesagt und mittlerweile komplett ausgezahlt worden, heißt es in der Antwort. Für Angaben zu den Beiträgen weiterer Geber verweist die Bundesregierung auf die Webseite des Fonds www.frld.org/pledges(Externer Link). Demnach waren Mitte März insgesamt 822,04 Millionen US-Dollar eingezahlt worden.
Die AfD hatte sich in ihrer Anfrage nach den Ergebnissen und wirtschaftlichen Folgen der Klimakonferenz COP30 erkundigt.