06.05.2026 Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung — Antwort — hib 377/2026

Zwischenbilanz des „Zukunftsvertrags Studium und Lehre“

Berlin: (hib/DES) Seit Inkrafttreten des „Zukunftsvertrags Studium und Lehre“ (ZSL) im Jahr 2021 hat sich die Zahl des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals ohne Professoren um 6.979 Personen auf 232.318 (Stand 2024) erhöht. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (21/5629(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/5248(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Durch den ZSL wollen Bund und Länder die Qualität der Hochschulbildung verbessern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung von guten Arbeitsbedingungen und dem Ausbau von dauerhaften Beschäftigungsverhältnissen.

Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat sich die Zahl des dauerhaft beschäftigten wissenschaftlichen und künstlerischen Personals von 46.993 Personen (2021) auf 52.501 Beschäftigte (2024) erhöht. Auch die Gesamtzahl der angestellten Frauen ist in diesem Zeitraum gestiegen - von 100.430 (2021) auf 107.537 Personen (2024). Bei der dauerhaften Beschäftigung von Frauen ist die Zahl von 20.493 (2021) auf 24.278 (2024) gestiegen. In der Antwort heißt es, dass sich die aktuellsten Daten „über die mit Mitteln des Zukunftsvertrags Studium und Lehre (ZSL) und des Hochschulpakts 2020“ auf das Jahr 2024 beziehen.

Mit dem ZSL hätten Bund und Länder vertraglich vereinbart, die Anzahl der dauerhaften Stellen auszubauen. „Einheitliche und für alle Länder und Hochschulen geltende Zielwerte wurden nicht festgeschrieben“, schreibt die Bundesregierung.