Ausgleich der Klimawirkung von Dienstreisen
Berlin: (hib/SAS) Die Ausgaben des Bundes für die Kompensation klimaschädlicher Treibhausgasemissionen durch Dienstreisen und Dienstfahrten der Bundesregierung und der Bundesverwaltung sind zwischen 2020 und 2025 deutlich gesunken. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung (21/5616(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/5229(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion hervorgeht, beliefen sich 2020 die Gesamtkosten für Kompensationsaufwendungen auf rund 2,14 Millionen Euro. 2022 stiegen sie auf rund 4,84 Millionen an. 2024 wurden 4,79 Millionen Euro dafür ausgegeben. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Kosten nur noch auf 371.979 Euro. „Die Ausgaben im Haushaltsjahr 2025 waren niedrig, da nur wenige der angebotenen Gutschriften die Mindestanforderungen erfüllten und bezuschlagt werden konnten“, schreibt die Bundesregierung zur Erklärung.
Mit dieser Summe wurden 2025 demnach 27.554 Tonnen Kohlendioxid (CO2) kompensiert. 2024 belief sich die ausgeglichene CO2-Menge auf 185.476 Tonnen, 2022 auf 189.000 Tonnen. 2020 wurden 438.637 Tonnen CO2 kompensiert.
Die AfD hatte sich in ihrer Anfrage nach Kontrolle und Nachvollziehbarkeit von CO2-Kompensationsmaßnahmen am Beispiel der Förderung energiesparender Kochöfen durch die atmosfair gGmbH erkundigt.