27.05.2026 Gesundheit — Kleine Anfrage — hib 433/2026

Diskriminierung von queeren Menschen im Gesundheitswesen

Berlin: (hib/JOH) Um Diskriminierung im Gesundheitswesen und die Datenlage hinsichtlich queersensibler Gesundheitsangebote geht es in einer Kleinen Anfrage (21/5991(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Fraktion Die Linke. Die Abgeordneten möchten unter anderem wissen, ob die Bundesregierung die Studienlage über die queersensible Versorgungsstruktur in Deutschland für ausreichend hält, welche Zeitpläne sie für den Aufbau einer verbesserten Dateninfrastruktur verfolgt und welche Bundesbehörden derzeit für die Erhebung von Daten zu Diskriminierung im Gesundheitswesen zuständig sind.

Die Linksfraktion verweist auf eine Erhebung, der zufolge etwa ein Sechstel der befragten queeren Menschen angaben, im Kontakt mit gesundheitlichem Fachpersonal diskriminiert worden zu sein. Zugleich seien queere Menschen häufiger von Erkrankungen betroffen und hätten besondere Bedarfe, etwa im Rahmen von geschlechtsangleichenden Maßnahmen. Diskriminierungserfahrungen im Gesundheitswesen würden in Deutschland bislang aber nicht bundesweit einheitlich erfasst.