„Make it in Germany“ leitet User nicht automatisch weiter
Berlin: (hib/NKI) Interessierte Personen, die über die Internetseite „Make it in Germany“ an die Hotline „Arbeiten und Leben in Deutschland“ (ALiD) weitergeleitet werden, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA) betrieben wird, werden nicht automatisch zu Kundinnen und Kunden der BA. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6168(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/5903(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion.
Das ALiD diene einer niedrigschwelligen Erst- und Verweisberatung. Anfragen zum Thema Arbeiten, Beruf und Jobsuche in Deutschland würden dabei durch die BA bearbeitet. Anfragen zum Thema Einreise, Aufenthalt, Anerkennung ausländischer Abschlüsse sowie Spracherwerb übernehme das BAMF.
Nach Beendigung des Gesprächs über die ALiD-Hotline sei der jeweilige Vorgang geschlossen, es erfolge keine Datenspeicherung. Auch bei den vom BAMF betreuten Themensträngen erfolge kein Case-Management. „Damit Kundendaten zum Zwecke der Vermittlung erhoben werden können, müssen sich Bewerberinnen und Bewerber aus dem Ausland bei der BA erst registrieren“, heißt es in der Antwort. Diese Registrierung sei freiwillig. Die BA könne daher nicht ermitteln, ob aus den über den Hotline-Weg gestellten Kontaktanfragen konkrete Vermittlungen zu Berufsangeboten resultierten. „Es erfolgt keine Datenerhebung in der ALiD-Hotline und ferner kein Konnex zu den Datenbanken der BA“, schreibt die Bundesregierung.
Die mehrsprachige Internetseite „Make it in Germany“ wurde 2012 in Betrieb genommen und ist das offizielle Informationsportal der Bundesregierung für Fachkräfte aus dem Ausland. Es informiert internationale Arbeitskräfte, Studenten und Wissenschaftler über das Leben und Arbeiten in Deutschland.