Tonga-Frauen steigern Einkommen durch Projekt in Simbabwe
Berlin: (hib/JOH) Infolge eines vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Projekts konnten der Bundesregierung zufolge 410 Tonga-Frauen aus der Region Binga in Simbabwe ihr monatliches Einkommen um bis zu 50 US-Dollar steigern. Bis zum Projektende im April 2021 seien Lager- und Büroräume für die Produktion und Vermarktung von Seifen errichtet, Absatzmärkte in die Tourismusbranche in Simbabwe, aber auch in Deutschland, erschlossen und die Frauen in den Produktionsprozessen geschult worden, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/5347(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/4775(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion.
Ermittelt worden seien die Angaben durch Erhebungen des Projektträgers vor Ort. Dabei sei auch festgestellt worden, dass die Rolle der Frauen in den Familien und in den Zielgemeinden durch die Schulungen und die Erwirtschaftung eines eigenen Einkommens gestärkt worden sei und sie seither deutlich mehr in Entscheidungsfindungsprozesse eingebunden würden.
Das ab Dezember 2017 laufende Projekt sollte ursprünglich 150 Frauen zu einem nachhaltigen Einkommen verhelfen. Da letztlich mehr als 400 Frauen und eine deutlich höhere Zahl der von ihnen mitversorgten Familienangehörigen (insbesondere Kindern) begünstigt wurden, bewertet die Bundesregierung die Effizienz der Maßnahme noch höher als ursprünglich erwartet.