10.06.2026 Wirtschaft und Energie — Antwort — hib 457/2026

Industriegipfel im Bundeskanzleramt

Berlin: (hib/NKI) Mit dem Automobilgipfel und dem Stahlgipfel, die beide im Herbst 2025 auf Einladung des Bundeskanzlers stattgefunden haben, ist über die Rahmenbedingungen diskutiert worden, die nötig sind, um beide Branchen wettbewerbsfähig und zukunftsfest zu machen. Das geht aus der Antwort (21/6225(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/5087(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion hervor.

Am 9. Oktober 2025 habe ein Automobildialog im Bundeskanzleramt stattgefunden. Beteiligt daran waren auf Minister-Ebene das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium der Finanzen, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit und das Bundesministerium für Verkehr sowie hochrangige Vertreter der Automobil- und Zuliefererindustrie und von Gewerkschaften sowie Ministerpräsidenten aus den betroffenen Bundesländern. Im Mittelpunkt habe die Frage gestanden, wie die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der deutschen Automobilwirtschaft gestärkt werden könne.

Rund einen Monat später, am 6. November 2025, trafen sich im Bundeskanzleramt unter Beteiligung des Wirtschafts- Finanz-, Arbeits- und des Umweltministeriums auf Minister-Ebene hochrangige Vertreter der Stahlindustrie und von Gewerkschaften sowie Ministerpräsidenten aus Stahl produzierenden Bundesländern. Im Mittelpunkt der Beratungen habe die Frage gestanden, wie die Stahlindustrie zukunftsfest gemacht werden könne. Die Diskussionen hätten zentrale Anliegen der Stahlindustrie behandelt, wie die Verschärfung des europäischen Handelsschutzes, die Senkung der hohen Energiekosten sowie Unterstützung bei der Umstellung auf klimafreundlichere Produktionsverfahren, heißt es in der Antwort.