10.06.2026 Wirtschaft und Energie — Antwort — hib 466/2026

Auswirkungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes

Berlin: (hib/NKI) Eine robuste Abschätzung der Klimawirkung des am 13. Mai 2026 vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachten Entwurfs des Gebäudemodernisierungsgesetzes kann erst nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens erfolgen. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6229(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/4709(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

Mit dem Gesetzentwurf werde der Wandel zu klimafreundlichen Heizsystemen unterstützt. Gleichzeitig würden in der Gebäudewärme zusätzliche Anreize für die Verwendung klimafreundlicher Brennstoffe geschaffen, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, heißt es in der Antwort. Der Hochlauf von Biomethan, Biopropan, Bioöl und Wasserstoff werde ab dem Jahr 2028 durch eine moderate Grüngas-/Grünheizölquote unterstützt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie will dazu im Verlauf der kommenden Wochen Eckpunkte vorlegen.