12.06.2026 Gesundheit — Antwort — hib 477/2026

Lückenhafte Datenlage zur Versorgung von LSBTIQ-Personen

Berlin: (hib/PK) Die Datenlage zur spezifischen gesundheitlichen Situation und Versorgung von sogenannten LSBTIQ-Personen ist nach Angaben der Bundesregierung in Teilbereichen lückenhaft. Laufende Befragungen würden schrittweise um differenzierte Fragen zur geschlechtlichen Identität erweitert, heißt es in der Antwort (21/6267(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/5991(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Linksfraktion.

So würden mit dem Panel „Gesundheit in Deutschland“ (GEDA) des Robert Koch-Instituts (RKI) unter anderem Daten zu selbstwahrgenommenen Diskriminierungserfahrungen im Alltag, aber auch zu wahrgenommenen Diskriminierungserfahrungen im Gesundheits- und Pflegebereich erhoben. Allerdings wiesen die Auswertungen vergleichsweise niedrige Fallzahlen bei trans und genderdiversen Personen auf, sodass Analysen schwierig seien.