15.06.2026 Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung — Antwort — hib 482/2026

Fahrerausbildung durch Initiative in Ruanda

Berlin: (hib/JOH) Die von November 2018 bis Dezember 2029 bestehende öffentlich-private Mobilitäts- und Ausbildungspartnerschaft zwischen dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der ruandischen Regierung und deutschen Unternehmen hat der Bundesregierung zufolge zur erfolgreichen Ausbildung von 150 Fahrerinnen und Fahrern geführt. Damit sei die Zielgröße des Projekts erreicht worden, schreibt sie in einer Antwort (21/6291(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/5796(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Weitere Outputs seien der Einsatz der ersten Elektro-Autos sowie von Ladestationen in Kigali gewesen. Außerdem sei eine Marktanalyse zur Digitalisierung des ruandischen Transport- und Logistiksektors der beteiligten Unternehmen, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der New Partnership for Africas Development Business Foundation (NEPAD) durchgeführt worden.

Öffentliche Mittel über die Entwicklungspartnerschaft „Moving Rwanda“ seien nur für den Schwerpunkt Ausbildung/Berufsbildungsbedarfe zwischen VW Mobility Solutions Rwanda (VWMSR) und GIZ verausgabt worden. Sie habe ein Gesamtvolumen von insgesamt 160.000 Euro gehabt und sei aus dem Titel „Entwicklungspartnerschaft mit der Wirtschaft“ im Einzelplan 23 mit insgesamt 75.000 Euro gefördert worden.