Bericht zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik
Berlin: (hib/AHE) Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr fast zwei Milliarden Euro für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und Strategische Kommunikation zur Verfügung gestellt. Das geht aus dem als Unterrichtung (21/6300(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) vorliegendem „29. Bericht der Bundesregierung zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik für das Jahr 2025“ hervor.
Einige der Schwerpunkte im Berichtszeitraum waren demnach die gezielte Förderung ukrainischer Wissenschaftsstandorte und der ukrainischen Kunst- und Kulturszene, die Unterstützung resilienter Strukturen in Kultur, Zivilgesellschaft und Bildung in den Staaten Osteuropas wie etwa die Einrichtung der Deutschen Schule in Riga und der Aufbau einer neuen Präsenz des Goethe-Instituts in Chisinau/Moldau sowie der Einsatz gegen Desinformation, für freie Presse und Medienkompetenz.
Das transatlantische Verhältnis zu den USA habe im Berichtszeitraum einen weiteren zentralen Bezugspunkt dargestellt, schreibt die Bundesregierung. So seien im Laufe des Jahres 2025 weitere sichtbare Schritte für eine breitere Aufstellung deutscher Einrichtungen in den USA erreicht worden. Dazu zähle nicht zuletzt das im Oktober 2025 eröffnete Goethe-Institut in Houston (Texas), ein weiteres solle 2026 in St. Louis (Missouri) folgen. Im Berichtszeitraum sei zudem ein verstärkter Fokus auf Multiplikatoren aller politischen Lager gelegt worden. Ausgebaut wurde die Arbeit in den Bundesstaaten im Mittleren Westen und der Austausch.
Weitere Akzente setzt die auswärtige Kultur- und Bildungspolitik dem Bericht zufolge unter anderem mit der Konzentration auf strategische Partner wie Indien und Brasilien sowie beim europäischen Austausch in den Bereichen Wissenschaft, Schulen, Kunst und Kultur.