19.06.2026 Wirtschaft und Energie — Anhörung — hib 500/2026

Anhörung zum Stromnetzausbau

Berlin: (hib/HLE) Der Ausschusses für Wirtschaft und Energie wird am Montag, 22. Juni 2026, eine öffentliche Anhörung zu dem von der Bundesregierung eingebrachten Zweiten Gesetz zur Änderung des Bundesbedarfsplangesetzes (21/6128(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) durchführen. Die Anhörung beginnt um 11.45 Uhr im Sitzungssaal E.200 des Paul-Löbe-Hauses.

Der Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Bundesbedarfsplangesetzes (21/6128(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) zielt darauf ab, das deutsche Stromübertragungsnetz schneller, bedarfsgerechter und kosteneffizienter auszubauen. Dazu sollen 45 weitere Vorhaben zum Ausbau des Stromnetzes in den Bundesbedarfsplan aufgenommen werden. 13 Netzausbauvorhaben sollen geändert, und für 58 Vorhaben soll der vordringliche Bedarf festgestellt werden. Zur Verbesserung der Kosteneffizienz im gesamten Energiesystem sollen neue Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen grundsätzlich nicht mehr als Erdkabel, sondern als Freileitung realisiert werden.

Als Sachverständige sind geladen: Andreas Feicht (RheinEnergie AG), Werner Götz (TransnetBW GmbH), Guido Hermeier (Amprion GmbH), Patrick Kaczmarczyk (Kompetenzzentrum für Transformation Universität Mannheim), Christoph Riese (GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten) und Silke Weyberg (Landesverband Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen).

Die Anhörung kann live im Internetangebot des Bundestages unter bundestag.de(Interner Link) verfolgt werden.