Ostdeutsche in Führungspositionen
Berlin: (hib/FB) Die Repräsentanz Ostdeutscher in Führungspositionen in Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Justiz thematisiert die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (21/6502(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Laut Vorbemerkung der Fraktion machen Ostdeutsche knapp 20 Prozent der Gesamtbevölkerung aus, ihr Anteil an Spitzenpositionen sei bis 2024 jedoch erst auf 12,1 Prozent gestiegen. In Wirtschaft, Kultur, Sicherheit und Zivilgesellschaft bestünden teils Repräsentationsraten von null Prozent. Die Abgeordneten wollen beispielsweise wissen, wie viele Leiterinnen und Leiter der 227 deutschen Auslandsvertretungen und der Standorte des Goethe-Instituts in Ostdeutschland geboren sind und wie hoch der Anteil ostdeutscher Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter in den Bundesministerien ist.
Weitere Fragen betreffen den Anteil Ostdeutscher in der Justiz - darunter an den obersten Bundesgerichten -, in wissenschaftlichen Leitungsgremien sowie in Vorständen und Aufsichtsräten von DAX-Konzernen. Daneben erkundigen sich die Abgeordneten, wie viele Bundesbehörden und Bundeseinrichtungen ihren Sitz in Ostdeutschland haben und wie viele davon von Ostdeutschen geleitet werden.