24.06.2026 Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen — Antwort — hib 512/2026

Regierung will das Wohngeld reformieren

 

Berlin: (hib/HLE) Zu den weiteren Maßnahmen zur Konsolidierung des Bundeshaushalts gehört auch eine Reform des Wohngelds. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6534(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/6213(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) schreibt, sei mit dem Kabinettsbeschluss zu den Eckwerten des Regierungsentwurfs zum Bundeshaushalt 2027 und des Finanzplans des Bundes 2026 bis 2030 zunächst ein haushaltspolitischer Handlungsbedarf verblieben. Die fachlich zuständigen Ressorts seien aufgefordert, die in der Koalition vereinbarten Maßnahmen zur weiteren Konsolidierung des Bundeshaushalts bis zum Beschluss des Regierungsentwurfs zum Bundeshaushalt 2027 soweit umzusetzen, dass sie etatreif seien. Dazu zähle auch eine Reform des Wohngeldes. Eine entsprechende Neustrukturierung des Wohngeldes werde auch Vereinfachungen enthalten, die die Wohngeldsachbearbeitung beschleunigen würden.

 

Die Kosten des Wohngeldes teilen sich Bund und Länder. Die Gesamtausgaben des Bundes für das Wohngeld beliefen sich im Jahr 2025 auf 2,496 Milliarden Euro. Die Antwort enthält außerdem statistische Angaben zum Wohngeldbezug.