30.06.2026 Kultur und Medien — Antwort — hib 536/2026

Weniger Krankheitstage und mehr Personal beim BKM

Berlin: (hib/AW) Die Anzahl der durchschnittlichen Krankheitstage in der Behörde des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und seinen nachgeordneten Behörden (Bundesarchiv und Kunstverwaltung des Bundes) ist von 27 Tagen im Jahr 2023 auf 23,55 Tage im Jahr 2024 gesunken. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/6593(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/6273(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) mit. Im Jahr 2014 habe die Anzahl der durchschnittlichen Krankheitstage bei 24,34 gelegen. Die durchschnittliche Anzahl der Krankheitstage allein in der Behörde des BKM sei von 19,26 Tagen im Jahr 2023 auf 15,77 Tage gesunken. Im Jahr 2014 habe sie bei 11,56 Tagen gelegen.

Von 2014 bis 2024 hat sich nach Angaben der Bundesregierung der Personalbestand beim BKM und seinen nachgeordneten Behörden von 2.622 auf 2.748 Tarifangestellte und Beamte erhöht. Die Bundesregierung weist darauf hin, dass sich die Struktur des Geschäftsbereichs des BKM in den letzten Jahren verändert hat. So wurden im Geschäftsbereich die Kunstverwaltung des Bundes zum 1. Februar 2020 gegründet, die eigenständige Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR zum 17. Juni 2021 in das Bundesarchiv überführt und das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa ist zum 1. November 2025 in den Geschäftsbereich des Bundesministerium des Inneren übergegangen.