03.07.2026 Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend — Unterrichtung — hib 545/2026

Bericht zu „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ vorgelegt

Berlin: (hib/CHE) Die Bundesregierung hat den Achten Bericht zu „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ als Unterrichtung (21/6750(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) vorgelegt. Darin geht es zum einen um eine Übersicht einzelner Bestandsaufnahmen und um die Darstellung des Zusammenspiel an Maßnahmen, das zur Umsetzung von BNE in allen Bildungsbereichen auf unterschiedlichen politischen Ebenen beiträgt.

Die Bundesregierung habe mit der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und den 17 Nachhaltigkeitszielen eine politische Leitlinie und einen Auftrag erhalten, BNE spiele für die Umsetzung der Ziele eine Schlüsselrolle. „Denn der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und Klimaschutz, Überwindung sozialer Ungleichheit und die Sicherung von Wohlstand und Wachstum setzen voraus, dass Menschen befähigt werden, die erforderlichen Transformationsprozesse mitzugestalten. Hierzu leistet BNE einen wesentlichen Beitrag: Ziel von BNE ist es, Lernende über alle Bildungsbereiche hinweg mit den erforderlichen Zukunftskompetenzen auszustatten, um an Lösungen zur Sicherung der politischen, sozialen und ökologischen Zukunftsfähigkeit mitzuwirken“, schreibt die Regierung in dem Bericht.

Der Bericht mache deutlich, dass BNE inzwischen in den großen Strategien auf Bundes- und Länderebene als wichtiges Querschnittsthema angekommen und verankert sei. Die Verankerung in Lehrplänen und Curricula habe Fahrt aufgenommen, der neue Indikator für BNE in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie - der mit BNE-Label zertifizierte Schulen zählt - zeige eine Dynamik auf und wirke als Anreiz für Label, Länder und Schulen, die ganzheitliche Verankerung von BNE voranzutreiben, heißt es in der Unterrichtung weiter.

Die Regierung stellt im Fazit fest: „BNE kann mit seinem auf Beteiligung und Selbstwirksamkeit setzenden Ansatz einen wichtigen Beitrag zur gemeinsamen Bewältigung der multiplen Krisen leisten. Sie kann gesellschaftlichen Zusammenhalt durch Mitwirkungsangebote stärken, sie kann Stadtteile in lebendige Bildungslandschaften verwandeln und damit einen Beitrag zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 leisten.“