Keine unmittelbaren Versorgungsprobleme durch Nahost-Krise
Berlin: (hib/PK) Nach Informationen der Bundesregierung liegen keine belastbaren Hinweise über unmittelbare Auswirkungen der Krise im Nahen Osten auf die Versorgung mit Arzneimitteln und Medizinprodukten sowie auf drohende Einschränkungen oder Beeinträchtigungen des Gesundheitssystems vor. Die verfügbaren Informationen wiesen auf eine mittelbare Betroffenheit bestimmter Bereiche hin, auch was den Rohstoff Helium angehe, heißt es in der Antwort (21/6778(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/6470(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Grünen-Fraktion.
Deutschland hat Helium den Angaben zufolge in den vergangenen zehn Jahren vor allem aus Katar (39 Prozent), den USA (15 Prozent) und Algerien (15 Prozent) importiert.
Ungeachtet dessen sei davon auszugehen, dass die Dauer des Krieges darüber entscheide, ob durch Handelshemmnisse, logistische Probleme und Verteuerungen Mangelsituationen entstünden, die sich auf die Produktion oder Versorgung auswirken könnten.