03.07.2026 Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung — Antwort — hib 546/2026

Förderung kirchlicher Entwicklungsorganisationen

Berlin: (hib/JOH) Die Evangelische Zentralstelle für Globale Entwicklung e. V. (EZE) und die Katholische Zentralstelle für Globale Entwicklung e. V. (KZE) sind nach Angaben der Bundesregierung die einzigen Zuwendungsempfänger im Bereich der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit. Wie sie in einer Antwort (21/6737(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/6456(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion aufführt, hat die EZE im Jahr 2025 297 Projekte mit einem Fördervolumen von 130 Millionen neu bewilligt bekommen, die KZE 412 Projekte mit einem Fördervolumen von 132 Millionen Euro.

Kirchliche Zentralstellen erhalten der Bundesregierung zufolge Zuwendungen vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Grundlage seien die Vorgaben und Bedingungen der öffentlich einsehbaren Förderrichtlinie zu Verfahren der Förderung entwicklungswichtiger Vorhaben der Kirchen in Entwicklungsländern. Für Angaben zu den einzelnen Projekten verweist sie auf das Transparenzportal(Externer Link) des BMZ.