06.07.2026 Landwirtschaft, Ernährung und Heimat — Antwort — hib 552/2026

Keine validen Prognosen zu Lebensmittel-Preissteigerungen

Berlin: (hib/MIS) Valide Voraussagen zur weiteren Preisentwicklung für bestimmte Produktgruppen sind laut Bundesregierung nicht möglich. Das geht aus ihrer Antwort (21/6768(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/6196(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Fraktion Die Linke mit dem Titel „Kriege und Krisen als Preistreiber im Lebensmittelsektor“ hervor.

Gefragt, welchen Zusammenhang die Bundesregierung zwischen zu erwartenden Lebensmittelpreissteigerungen seit dem 28. Februar 2026 und dem Angriff der USA und Israels auf den Iran sehe, erklärt die Bundesregierung in ihrem Antwortschreiben, zum jetzigen Zeitpunkt hätten sich die konfliktbedingten Energiepreissteigerungen noch nicht auf die Lebensmittelpreise in Deutschland niedergeschlagen. Sollten sich die steigenden Betriebsmittelpreise der Landwirtschaft in höheren Erzeugerpreisen niederschlagen, sei aber mit zeitlich verzögerten Preissteigerungen bei den Lebensmitteln zu rechnen. Die Bundesregierung beobachte die Auswirkungen wirtschaftlicher Entwicklungen auf die Lebenshaltungskosten fortlaufend, heißt es in der Antwort-