Neubau eines „Rückführungsterminals“ am Flughafen München
Berlin: (hib/STO) Um den Neubau eines „Rückführungsterminals“ am Flughafen München geht es in der Antwort der Bundesregierung (21/6956(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/6610(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Danach ist der Bau eines Rückführungsterminals am Flughafen München aus Sicht der Bundesregierung „notwendig und zweckmäßig, um bestehende Abläufe bei Rückführungsmaßnahmen organisatorisch und räumlich zu bündeln sowie logistische Herausforderungen zu optimieren“.
Derzeit finden Rückführungsmaßnahmen am Flughafen München an unterschiedlichen Orten statt, wie die Bundesregierung weiter ausführt. In einem eigens hierfür geschaffenen Terminal sollten diese Maßnahmen grundsätzlich zentralisiert werden, wodurch eine bessere Strukturierung der Abläufe möglich werde. Zudem könnten Belastungen für die Rückzuführenden, insbesondere für vulnerable Gruppen, mit der vorgesehen Raumgestaltung reduziert werden.
Zum Zeitplan für das Bauvorhaben schreibt die Bundesregierung, dass die Flughafen München GmbH (FMG) derzeit von einem Abschluss des laufenden Planfeststellungsverfahrens noch in Jahr 2026 ausgehe. Unmittelbar an das Verfahren anschließend solle ein Generalunternehmer mit der Ausführungsplanung beginnen. Eine Inbetriebnahme des Gebäudes sei gegenwärtig im Jahr 2028 vorgesehen.